Die Ermittlung der normgemäßen Schneelast auf Ihrem Dach ist von mehreren Faktoren (Ausgabe Norm (Baujahr ihres Gebäudes), Schneelastzone, Seehöhe, Dachneigung, …) abhängig. Durch diese Faktoren und die entsprechenden Formeln und Karten der jeweiligen ÖNORMen (siehe Schneelast ÖNORM) wird die charakteristische Schneelast für Bauwerke berechnet.

Die Schneelast hat direkte Auswirkung auf die Einwirkung der tragenden Bauteile (Dachstuhl, Flachdach, …) der Bauwerke. Auf welche Last eine Dachkonstruktion auszulegen ist, hängt von der geografischen Lage (Seehöhe und Schneelastzonen) – Regelschneelast, sowie von der Form und Neigung der vorhandenen Dachkonstruktion ab.

Formeln zur Schneelastermittlung

Zu beachten ist, dass die Größe und Verteilung der Schneelast durch die Dachform und auch stark durch Windverhältnisse beeinflusst werden kann. So können sich an Höhensprüngen oft Schneeverwehungen bilden. Diese, gesondert zu betrachtenden Einflüsse (Lastfaktoren und Geometrien), sind in der vorliegenden Online-Abfrage (ZTKuK – Schneelastrechner) nicht berücksichtigt, können jedoch auf Anfrage gerne im Detail ermittelt werden.

Photovoltaik- oder Solaranlagen

Eine gesonderte Betrachtung ist auch bei Photovoltaik- oder Solaranlagen erforderlich. Eine zu hohe Schneelast kann zu Schäden (Bruch einzelner Zellen bis zu kompletter Zerstörung der Module u. Träger) führen. Bei aufgestellten Modulen ist eine zusätzliche Schneelast durch Anwehungen oder Sackbildungen möglich und auf die Dachkonstruktion zu berücksichtigen.

Schutzeinrichtungen

Zusätzlich zur Tragkonstruktionsbemessung mit den Schneelasten sind auch die Schneeschutzsysteme (Schneehaken, Schneenasen, …) am Dach gemäß ÖNORM B 3418 (Planung und Ausführung von Schneeschutzsystemen auf Dächern) bzw. die Rinnenbefestigung entsprechend ÖNORM B 2501 (Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke- Planung, Ausführung und Prüfung) gemäß ÖNORM B 1991-1-3 zu bemessen.

Örtliche Effekte

Eine Erhöhung der ausgewiesenen Schneelast können „örtliche Effekte“ (entsprechend ÖNORM B 1993-1-3 Pkt. 10) bewirken, darunter fallen Bewuchs, Klimaanlage, Werbetafeln, Solar- und Photovoltaikmodule, Schneeüberhang an Dachtraufen, Traufenhöhen unter 0,5 m, …
Diese Punkte können im vorliegenden Schneelastrechner nicht berücksichtigt werden, können jedoch bei Anfrage im Detail beurteilt und ermittelt werden.

Sie brauchen Hilfe bei der Berechnung der Schneelast oder der Gestaltung Ihres Daches? Bitte kontaktieren Sie uns unter office@ztkuk.at oder +43 2764 20 4 20! Wir beantworten gerne Ihre Fragen oder erstellen Ihnen ein ausführliches Gutachten. Unser Team freut sich auf Ihre Anfrage.

SCHNEELASTBERECHNUNG BEI KALCZYK & KREIHANSEL

Mit dem Schneelastrechner von ZTKuK können Sie die Schneelast auf Ihrem Dach unter Berücksichtigung der aktuellen ÖNORM berechnen.